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Alle Wege führen nach Rom

Wir als Klasse 7a durften vom 18. bis 22. Mai die italienische Hauptstadt erkunden, viel über ihre faszinierende Geschichte lernen und gleichzeitig unsere Klassengemeinschaft stärken. 

Schon die Anreise begann ziemlich chaotisch. Wegen eines Streiks der italienischen Bahn wussten wir bis zur letzten Sekunde nicht, ob unser Zug von Bologna nach Rom überhaupt fahren würde. Die Stimmung am Bahnhof war dementsprechend angespannt. Niemand wusste genau, wie es weitergeht, und ständig kamen neue Informationen dazu. Als dann endlich unser Zug angekündigt wurde, mussten wir praktisch durch den riesigen Bahnhof von Bologna sprinten, um ihn noch rechtzeitig zu erwischen. Mit Koffern, Rucksäcken und ziemlich viel Stress schafften wir es aber tatsächlich noch. Nach ungefähr elf Stunden Fahrt kamen wir schließlich völlig erschöpft, aber auch erleichtert in Rom an. Am Abend gingen wir nach einem ersten Stadtspaziergang noch gemütlich essen und ließen den ersten Tag mit leckerer Pizza und Pasta ausklingen.

Am Dienstag startete dann unser eigentliches Programm. Gleich am Morgen fuhren wir in den Vatikanstaat, wo wir eine sehr interessante Führung hatten. Besonders beeindruckend war natürlich der Petersdom. Schon von außen ist das Gebäude riesig, aber von innen wirkte alles noch viel imposanter. Danach durften wir die Stadt in kleinen Gruppen selbst erkunden. Das war eine tolle Gelegenheit, Rom noch besser kennenzulernen und gemeinsam durch die kleinen Straßen zu spazieren. Am Nachmittag besuchten wir das Vespa-Museum – Italiens rollende Ikone schlechthin.
Besonders spannend war außerdem, dass vor vielen Sehenswürdigkeiten jeweils ein Schüler:in ein vorbereitetes Referat hielt. Dadurch wurde die Reise nicht nur lustig, sondern auch wirklich lehrreich.

Der Mittwoch war der anstrengendste, aber auch spannendste Tag der ganzen Woche. Wir besuchten das Kolosseum, das Forum Romanum und den Palatinhügel. Dort hatten wir eine zweieinhalbstündige Führung in der prallen Sonne. Es war unglaublich heiß, aber das Schwitzen lohnte sich. Das Wissen aus dem Lateinunterricht bei Frau Professor Volaucnik-Defrancesco half uns dabei, viele Dinge besser zu verstehen. Dadurch war die Führung noch spannender, weil wir einige Begriffe und Hintergründe bereits kannten.
Nach einer Snackpause fuhren wir dann am Nachmittag noch in die Domitilla Katakomben von Rom. Der Besuch dort war sehr eindrucksvoll. Die engen Gänge und die besondere Atmosphäre hinterließen einen mystischen Eindruck.

Am Donnerstag gab es dann leider eine unerwartete Änderung im Programm. Denn unsere Buchung für die Engelsburg wurde kurzfristig storniert. Deshalb mussten unsere Begleitpersonen spontan einen Plan B organisieren. Das war aber kein Problem, denn Rom bietet so einiges. Wir erkundeten gemeinsam weiter die Stadt, fanden die Bocca della veritá, spazierten auf die Tiberinsel und genossen das besondere Flair von Rom. Zum Ausklang gingen wir gemeinsam in die Villa Borghese, einen wunderschönen Park mitten in der Stadt, welcher uns eine Flucht aus der Hitze in den Schatten bot. Wir ließen gemeinsam die Woche Revue passieren und genossen die ruhige Zeit, fernab vom Stadttrubel. 

Am Freitag ging es dann leider schon wieder zurück nach Hause. Die Woche verging unglaublich schnell – viel zu schnell. Trotz der Hitze, des anfänglichen Chaos und der langen Zugfahrt war die Reise ein voller Erfolg. Wir konnten nicht nur viele berühmte Sehenswürdigkeiten sehen und viel lernen, sondern auch als Klasse noch enger zusammenwachsen. Ein besonderer Dank gilt an unsere Klassenvorständin Prof. Akman Betül und an unsere Lateinprofessorin Volaucnik-Defranscesco Monika, die diese eindrucksvollen Tage erst ermöglicht haben. Grazie!

(Amrei Künz, Paula Hilti, 7a)