Auf dem Weg zur ABA: Von der guten Frage zur eigenen Forschung
Wie misst man Intelligenz – und was hat KI beim wissenschaftlichen Schreiben verloren? Unsere 7. Klassen gingen beim ABA-Workshop am 21. Oktober an der FH in Dornbirn diesen Fragen nach und entwickelten erste eigene Hypothesen!
Wie misst man Intelligenz? Was macht eine Vermutung zur wissenschaftlichen Hypothese? Und wo endet die Unterstützung durch KI – und beginnt das Übernehmen fremder Leistung?
Mit diesen Fragen beschäftigten sich unsere 7. Klassen am 21. Oktober 2026 bei einem halbtägigen ABA-Workshop an der FH in Dornbirn. Sie erkundeten, wozu Wissenschaft dient und wie aus einer Frage ein Forschungsprozess entsteht. Im Mittelpunkt standen quantitative Forschungsmethoden, richtiges Zitieren und der kritische Einsatz von KI bei der Recherche und beim Schreiben. Auch die Frage, warum fremde Gedanken nicht einfach als eigene ausgegeben werden dürfen, wurde diskutiert. Anschließend waren die Jugendlichen selbst gefragt: Sie entwickelten erste Hypothesen und überlegten unter anderem, wie sich Intelligenz messen ließe. Dabei zeigte sich: Schon die Frage, was genau man untersuchen möchte, hat es in sich!
Die Rückmeldungen waren gemischt: Einige nahmen interessante Einblicke mit, andere hätten sich mehr Neues gewünscht. Besonders gefragt waren konkrete Hilfen zur Themenfindung, Recherche und zum Aufbau der eigenen ABA. Genau hier geht es im zweiten Semester weiter: An unserer Schule finden vorbereitende ABA-Workshops unter der Leitung von Christoph Prugger und Kerstin Walz statt. Sie bieten Raum, die offenen Fragen der Schüler:innen aufzugreifen, gemeinsam zu bearbeiten und die nächsten Schritte zur eigenen Arbeit zu gehen. Wir freuen uns darauf!
(Mag. Dr. Kerstin Walz, M.A)

