3D-Druck am Gymnasium Feldkirch
An unserer Schule stehen seit diesem Jahr zwei Prusa Mini+ 3D-Drucker für unterschiedliche schulische Projekte zur Verfügung. Die 3D-Drucker wurden gut angenommen und in einigen Fächern und Projekten wurde schon fleißig gedruckt.
Wie funktioniert aber so ein 3D-Druck-Projekt überhaupt?
- 3D-Objekt designen
Im ersten Schritt wird ein 3D-Objekt erstellt. Dafür eignet sich besonders für jüngere Schüler*innen das kostenlose und webbasierte CAD-Programm "TinkerCAD".
- 3D-Objekt slicen
Im zweiten Schritt wird das 3D-Objekt für den 3D-Druck vorbereitet. Diesen Schritt nennt man auch "slicen" (in Scheiben schneiden). Das Programm schneidet das Objekt in dünne Schichten (0,1 - 0,2mm), damit es vom vom 3D-Drucker gelesen werden kann. An der Schule verwenden wir hierfür das Programm "Prusa Slicer".
- 3D-Objekt drucken
Im letzten Schritt wird das verarbeitete 3D-Objekt gedruckt. Hierfür benötigt der Drucker das passende Filament, in unserem Fall "PLA" und "PETG". Wir verwenden das Filament vom Vorarlberger Unternehmen "Extrudr".
Vielen Dank für die finanzielle Unterstützung durch das regionale Bildungsmanagement (RBMV) für den Kauf der 3D-Drucker und an das Unternehmen Extrudr für die Bereitstellung von Filament.
(Mag. Philipp Varga)

